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Unbekannte Fakten über bekannte Stars

Sieben Wahrheiten über Herbert Grönemeyer

Dass Deutschlands beliebtester Sänger seine ersten großen Erfolge als Schauspieler feierte, wissen wohl die meisten. Weniger bekannt dürften die folgenden Fakten sein.


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Herbert Grönemeyer


Herkunft "Bochum ich komm' aus dir ..." heißt es in seiner Hymne auf die "Stadt im Westen". Dabei wurde Herbert Arthur Wiglev Clamor Grönemeyer am 12.4.1956 in Göttingen geboren. Nach Bochum zog die Familie erst vier Monate später, heute lebt Grönemeyer in London und Berlin.

Nummer Angelehnt an die damals noch vierstellige Postleitzahl hieß Grönemeyers erstes Erfolgsalbum "4630 Bochum". Mitglied des dort beheimateten Fußballvereins ist der leidenschaftliche Fan aber erst seit dem Jahr 2006. Dafür allerdings mit der stilechten Mitgliedsnummer 4630.

Chart-Hits
"Was soll das?", "Halt mich", "Männer", "Alkohol", "Flugzeuge im Bauch": alles erfolgreiche und beliebte Songs des Nuschelbarden. Doch während sich seine neun Alben seit 1984 alle auf Platz 1 der Albumcharts platzierten, musste er auf seinen ersten Nummer-eins-Hit in den Single-Charts lange warten: "Mensch" kletterte 2002 als erster und bislang einziger Grönemeyer-Song auf das oberste Chart-Treppchen. Das namensgleiche Album schaffte es sowohl in Deutschland als auch der Schweiz zu sage und schreibe zehnfacher Platin-Auszeichnung.

Titelheld In Deutschland ein Superstar, im Ausland unbekannt? Von wegen: 2005 war Grönemeyer als "European Hero" auf dem Cover des "Time Magazine" zu sehen.

Currywurst Der Text, der ihn 1982 zum kumpeligen Pott-Poeten werden ließ, stammt gar nicht aus Grönemeyers Feder. "Currywurst" schrieben Horst-Herbert Krause und Schauspiellegende Diether Krebs, mit dem Grönemeyer damals zusammen am Schauspielhaus Bochum arbeitete. Inspirieren ließen sich die beiden vom Bratwursthäuschen der Metzgerei Dönninghaus am Bochumer Engelbertbrunnen.

MTV Als erster nicht englischsprachiger Künstler wurde Grönemeyer 1994 von MTV eingeladen, eine "Unplugged-Session" einzuspielen.

Tanzstil Der arhythmische Bewegungsablauf des 55-Jährigen wurde schon oft verspottet. Und sogar besungen: 1989 taten sich Ärzte-Schlagzeuger Bela B. und Edel-Satiriker Wiglaf Droste zusammen, um den Song "Grönemeyer kann nicht tanzen" aufzunehmen.

Das aktuelle Album "Schiffsverkehr" ist bereits bei Grönland/EMI erschienen. Seine Tournee startet am 31.5. in Rostock; groenemeyer.de


ZUR PERSON: Sein Studium der Musik- und Rechtswissenschaft brach Herbert Grönemeyer (55) nach fünf Semestern zugunsten der Schauspielerei ab. Seine Musikerkarriere stand nach drei Albumflops schon vor dem Aus, bevor "4630 Bochum" 1984 durchstartete. Mit 3,7 Millionen Exemplaren ist sein 2002er Album "Mensch" das meistverkaufte der deutschen Musikgeschichte.
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